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Bergwacht

Die Bergwacht wurde im Erzgebirge am 28. Januar 1955 gegründet. Es ist eine spezialisierte Rettungorganisation, die die Rettungs- und Suchaktionen im Gebirgsterrain organisiert und durchführt, sie leistet erste Hilfe und sichert Transport der Verletzten in die der schnellen Rettungsdienst zugänglichen Orte. Unteilbarer Teil der Arbeit der Bergwacht ist auch präventive Tätigkeit, d.h. Informationsbereitstellung, Führerschaftstätigkeit, Aufstellung des Warnungs- und Informationszeichen und Wachten im Terrain.

  

Kontakte:

Bergwacht - Station Klíny, Telefon +420 476 116 028

Bergwacht - Station Český Jiřetín, Telefon +420 476 117 041

Webseiten der Bergwacht Klíny - www.hskliny.estranky.cz

Bergwacht an den Stationen:

Von Freitag 19:00 Uhr bis Sonntag 17:00 Uhr durchlaufend (im Zeitraum von 1. Dezember bis 31. März)

Ganzwöchentliche Bereitschaft:

  • Miroslav Güttner   tel. +420 720 510 603
  • Jaromír Holub       tel. +420 602 433 054
  • David Lancinger    tel. +420 602 444 102

PRINZIPIEN DER SICHEREN BEWEGUNG IM GEBIRGE

  • Vor Weggehen auf eine Tour schreiben Sie sich in das "Buch der Wanderungen und Touren" ein mit Angaben über Ihre Trasse und vorausgesetzter Zeit Ihrer Rückkehr. Überprüfen Sie Ihre Ausstatung und Ausrüstung. 
  • Auf eine Tour machen Sie nur in einer Gruppe von mindestens drei Personen. Bei Unfall können die Zwei den Dritten unter Dach und Fach bringen, oder einer bleibt bei dem Verltzten und der zweite sucht die Hilfe auf.  
  • Bewegen Sie sich nur an markierten Wanderwegen, im Winter auf den Bergkämmen nach der Stockmarkierung. Dadurch vermeiden Sie die Gefahr von Abirrung.
  • Verteilen Sie sich nicht - die kräftigsten Mitglieder der Gruppe sind an ihrem Stirn und Schluss. Das Tempo richtet sich nach dem schwächsten Mitglied der Gruppe (Kinder).
  • Nach 15 – 20 Minuten der Marsch machen Sie eine kurze Pause, wählen Sie geeignete Bekleidung und machen Sie Ihre Ausrüstung zurecht.
  • Unterschätzen Sie nicht die Gefahr der Berge, überschätzen Sie nicht Ihre Fähigkeiten und Kräfte, nicht einmal Kräfte und Fähigkeiten Ihrer Gruppengenossen.
  • Ändern Sie nicht im wesentlichen geplante Zielrichtung Ihrer Trour. Im Notfalle verkürzen Sie Ihre Trasse, damit die geplante Rückzeit nicht überschritten wird. 
  • Im Falle, dass Sie sich entscheiden oder von Umständen gezwungen sind, nicht zurückzukehren, teilen Sie das unmittelbar der Hütteverwaltung mit, oder falls es nicht möglich ist der Bergwacht oder der Polizei ČR.
  • Geraten Sie in die Quetsche, unterliegen Sie nicht der Panik. Glauben Sie, dass man aus jedem Notstand Ausgang finden kann .
  • Wahren Sie alle Orientirungs-, Informations- und Warnungszeichen und Stockmarkierung.
  • Richten Sie nach Ratschlägen und Weisungen der Bergwacht.
  • Treten Sie nicht an die Orten, die als Lawinenfeld markiert sind.
  • Bei Unfall der anderen sind sie verpflichtet erste Hilfe zu leisten und den Unfall an die nächste Hütte oder Bergwacht melden.
  • Schützen Sie die Bergnatur - werfen Sie nicht den Müll ab (er gehört in den Abfallkorb oder in Ihren Rucksack), vergrämen Sie nicht das Wild durch Geschrei, Pflücken Sie nicht die Bergblumen, brechen Sie nicht das Krummholz, machen Sie nicht Feuer (außer vorbehaltenen Plätzen), verkürzen Sie nicht Ihren Weg, treten Sie nur die markierten Wanderwege.  
  • Halten Sie die Festlegungen der Besuchsordnung gegebenen Gebiets und der bezüglichen Bekanntmachungen ein. 

Wie soll sich man an den Skipisten verhalten 

  • leto/aktivity-v-letnim-obdobi/sjezd-na-kolobezkach/leto/aktivity-v-letnim-obdobi/umela-horolezecka-vez/"leto/aktivity-v-letnim-obdobi/sjezd-na-kolobezkach/leto/aktivity-v-letnim-obdobi/umela-horolezecka-vez/"An die Skipiste treten Sie und sie nur mit Skier oder Snowboard abfahren.
  • Bei Abfahrt verhalten Sie so, damit Sie Ihre Umgebung nicht bedrohen.
  • Fahren Sie nach Ihrer Fähigkeiten und gegebenen Terrain- und Wetterbedingungen ab. Passen Sie Ihre Fahrt den wechselnden Bedingungen der Skipiste an.
  • An die Skipiste fahren Sie und sie nicht kreuzen, bis Sie sich nicht überzeugen, dass Sie frei ist.
  • Achten Sie die Warnungszeichen. Besondere Vorsicht beachten Sie in eingen Partien. In diesen Partien halten Sie nicht auf, falls Sie hier fallen, räumen Sie schnellstens Raum.
  • Überholen kann man aus beliebiger Seite, aber jederzeit nur mit Einhaltung gehörigen Abstandes. Für Sicherheit bei Überholung verantwortet der Überholdende.
  • Ihre Ausrüstung muss auch für Ihre Umgebung sicher sein (Sicherreimen bei Skier ersetzen Sie mit Bremsen).
  • Halten Sie gehörigen Abstand von gefährlichen Orten, besonders mit Warnungszeichen oder Verwarnungen markierten Orten.
  • Bergauf und bergabgehen dürfen Sie nur außer der Skipiste, außergewöhnlich an ihrem Rand.
  • Stoßen Sie auf verletzte Person, sind sie verpflichtet ihr im Rahmen Ihrer Möglichkeiten erste Hilfe zu leisten und den Unfall der Bergwacht oder Liftbedienung melden.
  • Sind Sie weniger tüchtiger Skifahrer, fahren Sie nicht an Rennpisten, sinde Sie guter Skifahrer, berücksichtigen Sie, dass Sie an eine Nichtrennpiste fahren, Sie müssen Geschwindigkeit Ihrer Umgebung anpassen.

Wie soll sich man an den Langlaufloipen verhalten 

  • Verhalten Sie sich so, damit Sie Ihre Umgebung nicht bedrohen oder verleztzen.
  • Die Skispur treten Sie nicht zu Fuß. Falls Sie ohne Skier gehen müssen, bewegen Sie sich außer der Spur. 
  • An markierten Umkreisen und vorbehaltenen Standardloipen achten Sie die Markierung und bewegen Sie sich nur in markierter Richtung. Richten Sie sich nach Weisungen der Betreiber.
  • An Zwei- oder Mehrspurloipen können Sie beliebige Spur benutzen.
  • Überholen kann man rechts oder links in freier Spur, oder außer spur. Der überholene Skilaufer sollte auf Ruf die Spur frei machen. (In Langlaufrennen ist es pflichtig).
  • Überholen Sie, sind Sie überholt oder bei Begegnung, halten Sie die Stöcke dicht an Körper.
    Bei Abfahrten passen Sie Ihre Fahrt den Terrainbedingungen, Ihrer Skigeschicklichkeit, dem Spurstand, der Sichtbarkeit und dem Verkehr an der Loipe an. Halten Sie sicheren Abstand hinter dem Läufer vor Ihnen.
  • Bei Begegnung in Gegenrichtung weichen Sie sich rechts. An Loipen mit einer Spur hat Vorfahrt der abfahrende Läufer. Der aufsteigende Läufer ist verpflichtet die Spur frei zu machen.
  • Bleiben Sie stehen, treten Sie die Spur aus. Beim Fall bemühen sie sich möglichst schnell die Spur zu verlassen.

Wie soll sich man bei Abirrung im Gebirge im Sommerzeit benehmen

  • Bemühen sie sich ins Tal abzusteigen, bis Sie zu einem Orientationspunkt kommen, nach dem Sie Wegrichtung festlegen. 
  • In jedem Fall schreiten Sie vorsichtig fort. Es kann Ihnen passieren, dass Sie zum Felsenrand oder Rasensteilhang kommen. In diesem Fall müssen Sie entlang des Randes dorthin fortgehen, wo das Terrain begehbar ist.
  • Vorsicht auf mit Bergrasen bewachsene Steilhänge und Schneefelder, wo Rutschen droht.
  • Bei verminderter Sicht, oder wenn Sie mit Nachtdunkel angetroffen werden, falls Sie Taschenlampe nicht mithaben, bleiben Sie an Ort und Stelle. 
  • Finden Sie sich in naher Umgebung Windschutz oder bauen Sie ihn aus Regencapes.
  • Ziehen Sie sich Reservebekleidung an.
  • Rufen Sie Hilfe akustisch oder optisch herbei. Signalisieren Sie 6x pro Minute (z.B. mit Pfeife, in der Nacht mit Taschenlampe u.ä.).
  • Die ankommende Hilfe meldet sich mit ähnlichen Signalen 3x pro Minute.
  • Von Zeit zu Zeit turnen Sie oder reiben Sie sich einander ganzen Körper, damit Sie nicht durchfrieren. 

Wie soll sich man bei Abirrung im Gebirge im Winterzeit benehmen 

  • Falls der Wetterzustand solcher ist, dass der Wind mit Schnee hinter Ihnen Spuren nicht verwehen, kehren Sie nach den Spuren auf die ursprüngliche Trasse und dann weiter zurück.
  • Falls die Spuren hinter Ihnen gleich verschneit werden und Sie können sich nicht sicher orientieren, gehen Sie im Prinzip nicht weiter. Es ist nötig ohne Zögerung Windschutz zu finden oder ihn aus Skier bauen, die Sie ins Schnee stechen und mit dem Schnee beschütten.
  • Falls Sie erwarten, dass Sie an dieser Stelle bis Nacht bleiben müssen werden, verbessern Sie Ihr Versteck, oder fangen Sie mit Bau einer Eingrabung an. Skier können Sie als Verstärkung der Decke benutzen. Die Eingrabung tiefen Sie bis auf die Erde und mit Reisig belegen. Setzen Sie sich auf den Rucksack. Die Eingrabung baueun Sie angemessen groß, damit Sie dicht neben einander sitzen.
  • Ziehen Sie sich die nasse Bekleidung oder wenigstens einige Teile (Handschuhe, Socken, Mütze) für trockene Reservebekleidung um, die in Ihrem Rucksack nicht fehlen sollten.
  • Falls Sie nicht sichern können, dass jemand um Hilfe signalisiert, müssen Sie Ihre Stelle auffällig bezeichnen, z.B. mit Skistöcken, an die Sie einen Teil der Bekleidung von farbigem Material (Kopftuch) binden.
  • Kontrollieren Sie sich untereinander, damit niemand einschläft. Von Zeit zu Zeit reiben Sie sich Arme, Beine und Körper, damit Sie nicht durchfrieren. Geeignetsten ist ständige Bewegung. 
  • Rufen Sie Hilfe akustisch oder optisch herbei.

Wie soll sich man beim Gewitter verhalten

  • Gehen Sie den Berg, Kamm oder flachen ungeschützten Ort früher herab, als Sie dass Gewiter fängt.
  • Verstecken Sie sich nicht unter einzelstehende Bäume, hohe Steine, Felsenüberhänge und kleine Wetterdächer, versammeln Sie sich nicht in der Nähe von Bächen und Bergbächen. 
  • Im kahlen flachen Terrain ducken Sie sich, eventuell verstecken Sie sich in einer Vertiefung der Tiefe von mindestens 1 m.
  • Im Wald verstecken Sie sich in niedrigerem und dichtem Bestand.
  • Im Felsenterrain lassen Sie sich mindestens 2 m von der Wand nieder, dere Höhe über Ihnen mindestens 15 m sein muss.
  • In einer Höhle verstecken Sie sich nur dann, falls sie genügend groß ist und zwar so, dass es möglich ist wenigstens 1 m von der Wand zu sitzen und über den Kopf muss noch wenigstens 3 m freien Raums bleiben.
  • Falls es möglich ist, suchen Sie einen trockenen Ort ohne Rasenbestand, Steinhaufen oder großen flachen Stein aus.
  • Den unteren Teil Ihres Körpers isolieren Sie von dem Felsen oder der Erde mit geeignetem trockenem Material, z.B. mit einem Rucksack, Schlafsack, Gummimantel, Bekleidung u.ä..
  • Metallgegenstände legen Sie 1-2 m von Ihrem Standort ab.
  • Um Gewitter zu überstehen ist die geeignetste Lage geduckte oder sitzende, beide Beine neben einander mit zum Körper herangezogenen Knien.
  • Beim Gewitter sitzen Sie ruhig, spazieren Sie nicht.

 

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